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Donnerstag, 16. Oktober 2014

Tagebuch eines Wombat/ Diary of a Wombat


Wombats sind doch wunderbare Tiere, wenn man sie einmal gesehen hat. Diese Mischung aus Hamster, Meerschweinchen und Maulwurf- nur etwas grösser und vor allem viel langsamer.
Wombats sind recht ruhige und entspannte Zeitgenossen und leben im Grunde recht gemählich. 
Das der Mensch sich immer mehr in deren Lebenbereich drängt dürfte nicht überraschen. 
Genau dies alles nimmt nun das Kinderbuch, was selbstredend auch für Erwachsene gut ist, nicht nur unter die Lupe, sondern auch auf's Korn. Mit viel Liebe und vor allem einem Augenzwinkern ist dieses Buch geschrieben und wunderbar illustriert. 
Wie es oft zurzeit für diese Art der Bücher typisch ist, gibt es sie im Grossformat, aber wer es lieber in einem ganz kleinem Format haben möchte, sozusagen als kleines Beigeschenk, der kann dies auch im Kleinem erwerben. 
Mittlerweile gibt es sogar eine Fortsetzung, jedoch empfehle ich eher das erste Buch zu nehmen und es zu geniessen, beim Kaffee, am Morgen, am Wochenende oder eben vor dem zu Bett gehen.
 
"Tagebuch eines Wombats" von 
Jacky French and Bruce Whatley (im Gerstenberg Verlag erschienen)
 
Wombats are very wonderful animals if you have seen them once. The mix of a hamster, guinea pigs and a mole - just a bit bigger and more slowly.
Wombats tend to be more the quite and relxed companion and actually they are living a very comfy live.
That mankind is more and more to conquer the living places of Wombats does not really wonder. But exactly this is taken up in a book for children and a story about a Wombat is told with a twinkle of an eye and a very warm humo(u)r. The illustration to that story are wonderful and joyful made. 
Like it often used to be for these kind of books you can get them in a big way but also if you prefer it, as a small book- like as a gift for a big boy.
Meanwhile there is also another story but I recommemd to take this book first and enjoy it, with a coffee, in the morning, in the weekend or just before you hoo to bed.
 
"Diary of a Wombat" by Jacky French and Bruce Whatley

Dienstag, 6. Mai 2014

Theodor in der Höhle des Zyklopen


Dies ist der zweite Band von den Machern Alex Cousseau und Philippe- Henri Turi.
Während Theodor das Drachenkind, der lieber dichtet als böse ist im ersten Band das Fliegen für sich entdeckt, schwebt er jetzt endlos am Himmel entlang, denn da kommt er besser zurecht mit seinen grossen, gigantischen Flügeln und den grossen Füssen. Jedoch ist es etwas einsam und so sucht er neue Freunde und gerät dabei an den Riesen Polyphem, der ihm nicht wohlgesonnen ist.
Das Buch ist auch diesmal im A3 Format, also riesig, was aber nicht nur wunderbar zur Geschichte passt, sondern den Bildern einen Detailreichtum gibt, den man vielleicht nicht gleich erwarten würde.
Wer meint dies Kinderbuch ist nichts für Erwachsene täuscht sich gewaltig, denn es ist einfach umwerfend süß und niedlich und aus dem Staunen herauszukommen während des Lesens ist unmöglich.  Allein schon der Anfang der Geschichte mit der darin enthaltenden Menü-Liste in Gedichtform ist einfach zu weg schmeißen.
So sei Euch also nicht nur der erste Band an das Herz gelegt, sondern auch der Zweite.
Und jetzt viel Spaß mit ein paar kleinen Bildausschnitten.







Licht & Liebe

Sonntag, 17. November 2013

Ben Aaronovitch

Ben Aaronovitch ist meine letzte Entdeckung am Buchhimmel. 
Wie es das Leben so will, brauchte ich etwas Unterhaltung auf dem Weg von Frankfurt/ Main nach Berlin, da ich diesen per Zug zurücklegen musste. 
Also holte ich mir sein erstes Buch "Die Flüsse von London" und .... verschlang es. 
So leicht zu lesen, aber dabei niemals langweilig. Ein Krimi ja, aber es ist als wenn Harry Potter auf Jagt ginge. Dazu einen Streifzug durch London mit allerhand Hintergrundinformationen, was einen wirklich vergnüglich stimmt. 
Peter Grant, die Figur der wir folgen und dessen Erzählung wir lauschen, begibt sich in "Die Flüsse von London" auf zur Themse, nach Covent Garden und hat dabei mit neuen Wesen zu kämpfen, die er nie für möglich gehalten hätte. Und der Papierkram erst, den er bewältigen muss, neben Latein lernen und wild gewordenen Mitbürgern. Das alles ist nicht nur sehr phantasievoll und mit realen Fakten geschrieben, sondern auch witzig.
Noch lustiger und spannender wird es, wenn man sich den zweiten Band zur Hand nimmt. "Schwarzer Mond über Soho" und schon steckt man mitten im Rotlichtviertel von London, unter Miderwahren und Spitze; Vampiren die nie genug haben und einem Constable der sich der fleischigen Lust erwehren muss. Aber das ist noch nicht alles, denn jetzt kommt auch noch der Jazz hinzu. 
Kann Jazz töten? Das ist die Frage im neuen Jahrtausend. 
Ich persönlich bin ja Jazz- Liebhaber, aber auch wer keiner ist, wird seinen Spass daran haben, denn er erfährt viel über den Jazz und wie der sich in London verbreitete und wo man ihn finden konnte und heute erlauschen kann. 
Mit anderen Worten, der nächste London- Besuch wird nach Buch geführt.
Nun ist man nach dem zweiten Buch alles andere als gesättigt und da gibt es die wunderbare dritte Geschichte und man mag es kaum glauben, es wird noch witziger, bunter, actiongeladener und auch der Sex kommt nicht zu kurz, wie all die Kuriositäten die sich in der Londoner U-Bahn und sämtlichen Abwasserkanälen befinden.
"Ein Wispern unter Baker Street" erschliesst sich einem Stück für Stück, während man mit Peter Grant durch die Untiefen der Stadt rennt und versucht den Täter Dingfest zu machen.

Alle Drei Bücher sind mit leichter Hand geschrieben und die Übersetzung ist angenehm und überraschend gut gelungen. Hier hat man offensichtlich sich die Zeit genommen, einen guten Dolmetscher (Christine Blum) zu nutzen. 
So und nun viel Spass beim Lesen... denn das geht bei jedem Wetter gut.


Licht & Liebe
LOVE & LIGHT