Posts mit dem Label #Facebook werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label #Facebook werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 29. November 2014

Vielfalt statt Einheit

Vielfalt statt Einheit oder war es Einheit statt Vielfalt?
Mal genau lesen! Was bedeutet das? 
Ein Gegensatz wird hier aufgebaut mit diesen beiden Begriffen. Aber, wartet mal! Ist das so einfach gesagt? Einheit statt Vielfalt oder Vielfalt statt Einheit. Das klingt beides so logisch und doch, ist dort ein Paradox im Kern, denn warum sollten diese beiden Dinge Gegensätze sein? 
Oh, da fällt es einem doch wie Schuppen vor den Augen! Einheit und Vielfalt als Gegensätze für unser Zusammenleben zu nehmen ist das Dilemma unserer Diskussionen und Denkweisen, gerade wenn es um Toleranz und Akzeptanz geht. 

Also bröseln wird das mal auseinander.
Einheit statt Vielfalt ist für eine gesunde Gesellschaft ungesund, denn sie wird zur Einfalt statt Vielfalt. 
Vielfalt statt Einheit bedeutet am Ende, es wird nie eine Einheit möglich sein, obschon wir uns doch gerne einig sein wollen, denn Einheit bedeutet nicht unbedingt Ausgrenzung. 
Einheit darf und kann ein Ganzes sein, bestehend aus Vielfalt. 
Also demnach Vielfalt in Einheit. 
Denn Einheit in Vielfalt würde wieder bedeuten, das die Vielfalt nicht gelten kann auf Dauer.
Aber besser währe vielleicht doch die Einheit mit Vielfalt. 
Würden wir diesen Gedanken annehmen, dann gibt es durchaus berechtigte Hoffnung auf Frieden, im Kleinen wie im Grossen.

Denn wenn ich auf Facebook und in den Zeitungen blättere, mir die Kommentare und Forenbeiträge ansehe, dann fällt mir das Dilemma immer wieder auf und die Zementierung der Egos und des nicht verstehen wollen, des nicht annehmen wollen anderer Ansichten und der nur sehr bedingten Auseinandersetzung mit dem Subjekt, Objekt und der Konsequenzen.
Die Anerkennung der Vielfältigkeit ist der erste Schritt zu einer fruchtbaren Diskussion.
Das Annehmen und Sehen, dass die Dinge nicht nur schwarz oder weiss sind, ja nicht einmal schwarz und weiss, ist eine wichtige Vorraussetzung, um den Grautönen unseres Lebens zu begegnen und damit die Farbigkeit all unseres Lebens zu begreifen. 
Ohne diesen Konsens kommen wir zu keiner friedfertigen und lebenswerten Lösung. 

Denn wenn wir uns den Grautönen verweigern, dann sehen wir unsere eigenen Fehler nicht oder können die Kompliziertheit mancher Gegebenheiten gar nicht wahrnehmen. Denn vieles ist selten so einfach, wie wir es gerne hätten und daher bedarf es oft des genaueren Hinschauens und Nachfragen, aber dies wird immer seltener getan, auch gerade von der Presse, deren Aufgabe dies eigentlich währe. Jedoch müssen wir gar nicht so weit greifen. Schauen wir auf uns selbst, unserer Fähigkeit uns selber zu informieren und eine Meinung zu bilden! All zu wenige nutzen sie und nur ganz wenige schöpfen sie voll aus. Gründe gibt es genug, aber auch genug Gründe es endlich zu tun. Endlich genauer zu schauen und es zu riskieren, das die eigene Meinung revidiert werden muss. 
Ja, wir werden dann nämlich an unser eigenes Ego erinnert und mit ihm konfrontiert.

Würden wir zum Beispiel aufhören ständig im Palestina/ Isreal Konflikt uns auf die Propaganda zu verlassen und dadurch jeweils immer nur eine Seite als gut oder böse anzusehen, dann würden wir zugeben müssen, das beide Länder ihre Fehler machten und machen und schuldig am fortdauern des Konfliktes sind. Aber auch wir müssten uns als Mitschuldig ansehen, denn das sind wir, da auch wir, der ach so tolle Westen, fleissig am Konflikt friggeln. So ist natürlich der Weg auf Frieden stets verbaut und erschwert all denen den Erfolg, die ihn wirklich haben wollen und auch erkannt haben, das alle Seiten ihre Egos herunter schlucken müssen und im Sinne aller gehandelt werden sollte.

Wie am Anfang schon erwähnt brauchen wir eigentlich gar nicht so weit ausholen um ein Beispiel zu finden. Aktuelle Interessenkonflikte im eigenem Lande, ja gar in der eigenen kleinen Welt gibt es genug. 

Nehmen wir einmal die DAH, die sich im "Streit" mit dem "Männer" Magazin befindet. Auslöser war die Tatsache, das man keine Werbeanzeigen mehr schalten wollte in dem Magazin. Begründet mit einem von der Zeitschrift einseitig propagiertem Männerbild. 
Ein wunderbares Beispiel, wie wir oftmals ticken ist dies, denn hier entlud sich eine explosive Kraft, die sich genau aus dem Dilemma speisst, das Einheit oder Vielfalt gegenübergestellt wird. 
So steht seit dem zur Diskussion ob eine Organisation, die alle ansprechen sollte, sich über ein "zu" einseitiges Männerbild beschweren darf und daher deren Kundschaft ignorieren sollte. Gleichzeitig wurde die Pressefreiheit als angegriffen tituliert. 
Und schon schlug es Axt auf Axt, denn fast jeder meinte sich nicht nur positionieren, sondern die Position des anderen auch noch Aberkennen zu müssen. Was ein Trauerspiel!
Wenn wir ein friedliches Miteinander wollen, sollten wir endlich anfangen, die Position des Gegners zu registrieren, was keineswegs bedeutet, wir müssen sie akzeptieren, aber sie in unsere Überlegungen einbeziehen sollten wir schon. Das aber erfordert auch die Auseinandersetzung mit sich selber und den eigenen Schwächen. 
Es hilft reichlich wenig die Schuld jeweils immer wieder dem Anderem zuzuschieben.
Vielfalt zu anerkennen bedeutet eben auch anzuerkennen, das ein Lifestyle- Magazin ein begrenztes Männerbild nutzen darf. Das tun praktisch alle Magazine und dies hat schlicht auch mit Zielgruppen, Marketing und eben Verkauf zu tun. 
Vielfalt zu anerkennen bedeutet aber auch, das eine Organisation sich gerne kritisch dazu äussern darf, sich aber auch fragen lassen muss, warum sie deren Leserschaft aus der Aufklärung und allgemeinen Arbeit ausschliessen muss. 
Vielfalt bedeutet, das sich Chefredakteure und Angestellte der DAH sich mit ihrem Ego zurückhalten, da sie der Diskussion nur mehr Zündstoff für negative Entwicklung geben, statt sie in eine sinnvolle und vor allem positive Richtung zu lenken. Es bedeutet damit auch eventuell Fehler zuzugeben, weil man zu voreilig gehandelt hat oder aus einem gekränktem Ego heraus. 
Vielfalt bedeutet aber auch für alle die Kommentatoren und Leser, das sie ihr Misstrauen aussprechen sollten und dürfen, aber sich vom Hass nicht verleiten sollten, was leider nur all zu deutlich hier zu sehen ist. Die Abneigung einer Person gegenüber, weil man ihr deren Entwicklung nicht abnehmen mag, warum auch immer und daher Unterstellungen dem Raum lässt, was den Hass auf diese Person steigert und so zu unbedachten und unklugen Kommentaren und Meinungsbildung führt. 
Es ist durchaus anzuerkennen, das man eine Person nicht mag, sie aber in Diskredit zu führen ist inakzeptabel und tut der ganzen Sache keinen Gefallen. Gleichwohl sollte eine Person, die sich dessen bewusst ist, es eher vermeiden Öl in's Feuer zu lassen, nur um sein eigenes Ego zu schützen, denn damit wird der Schaden für alle nur grösser. 
Denn das ist was zur Zeit passiert. Statt einer Diskussion um die Wahrnehmung der eigene Vielfalt in der eigenen kleinen Welt, entsteht die verballhornte Abgrenzung und damit werden Risse erzeugt, die wieder nur mit viel Arbeit zusammenwachsen können. 

Und hier kommen wir wieder zurück auf Einheit mit Vielfalt. Wir können alle zusammen unter einen Schirm passen, der die Farben des Regenbogens hat. Wir können alle zusammen sogar den Schirm sein lassen, uns an den Händen fassen und auf die Anderen kleinen Welten zugehen und mit ihnen zusammen unter einem noch grösseren Schirm uns vor dem Regen schützen. Wir können aber denen dann auch zeigen oder die uns auch, wie es trotz Regen ohne Schirm geht und so weiter und so fort. 
Denn der Regen ist nur Regen und wir sind alle aufeinander angewiesen, wollen wir endlich das Zwist in der kleinen, wie grossen Welt vergeht. Wenn wir kleine Kabeleien aushalten können wollen, dann sollten wir öfter erst atmen, dann denken und dann gerne, dann handeln. Bewusst und mit Weitsicht handeln. 

Einheit mit Vielfalt ist unsere Zukunft, denn wir werden dadurch immer anerkennen das jeder ein eigenes Wesen ist, aber auch das wir Gemeinsamkeiten haben, gemeinsame Werte und Ziele haben. Wir können dann Unterschiede tragen, statt sie zu ertragen oder tolerieren. Wir können sie dann akzeptieren und in Ruhe uns fragen, was ist o.k. und wo gehen unsere Grenzen und warum. 

Aktuell werden die Grenzen schwer misshandelt von allen Seiten.
Aber das hat sein Gutes- es rüttelt am Zaun, den wir aufgebaut haben, weil wir so dumm sind.
Reisst den Zaun runter und rüttelt und schüttelt Euch und denkt an die Nächstenliebe, auch wenn ihr nicht immer die Verwandlung eines anderen Menschen nachvollziehen könnt! 
Denkt an den grösseren Rahmen und lehrt einander wieder über den Tellerrand hinaus zu schauen. 
Vielfalt statt Einfalt oder Einheit ist passé!
Sich zu teilen schmerzt am Ende immer nur einen selbst.

Selbstverständlich könnte ich noch viele, viele andere Beispiele nennen, aber ich halte Euch für fähig genug, um selber zu denken, zu suchen, zu finden und Euch selber zu fragen. Warum hasse ich, warum nervt es mich, was steckt wirklich dahinter, was an mir stört mich, das mich das Andere stört? Angst ist selten ein guter Grund sich blind zu halten. Angst füttert den Gegner und der heisst Hass.

Und damit sollte es mit den vielen Buchstaben erst einmal reichen...

LICHT & LIEBE EUCH ALLEN



Mittwoch, 26. März 2014

Facebook

Are you on Facebook? Maybe daily? Are you only there to play and chatt from time to time?
Or are you actually active doing some blogging? 
Is it gossip or is it how you feel? Or are you also into political discussion?
If you had some discussion you maybe had the experience that it sometimes seems to go wrong.
How come? 
People seem to react not only spontanious, they seem to react short, sometimes rough and sometimes silly. Do they take to less time for the thought to write down?
Sometimes it's fun reading the answeres, but often you feel an missunderstanding beetween the writers and those who did put up a blog, a meaning, a sentence.
Not only the spelling is wrong in many answeres, even the way they seem to talk to you. 
I mean sometimes respect is missing but sometimes it is like each don't get what the other person wants to tell. So people get angry, instead of taking time to breath and think about what they just read and what they wrote. Sometimes it only takes a minute to explain in other words. Why is it so hard? 
Then we have those who like to commend on others and they do it with sexual meaning, being bit rough and funny or telling their own thoughts, but if someone does this - the same to themself, they freak out, get angry, block, defriend and have hard to take critics from others.
Can't we act different.. I think we can and should.
An example: I by myself did blogged two or three times a thing, another reader and follower answered to. They wrote that I was wrong or some of the facts I wrote are wrong. So I looked after and controlled and saw they were right. I correct the post or in an another time, I canceled the whole thing, because it was too wrong. Then another time I explained my opinion and let the others stand by as it is a free world to believe what you want. ( As long no one gets harm, beaten or killed for an opinion..)
I also don't go into disscussion about to earnest things, not because I would not stand them, it's because Facebook is the wrong place for it. 
Why? Having an opinion in the WWW is an anonymous thing and so we suggest it is easy and we never get touched by the meaning of others but as it is Facebook is a side where everyone can read your opinion and as we used to like to stand in a shining light, we don't like critics and react more sensitive then we should and would if we talked at a table. Yes, actually many take the opinions of others very personal which is to be true stupid but the way it mostly is. Sadly most of them never realised this fact.
Well I did defriend too, but it was when we had nothing to talk about, when there was to much of the "me" "me" "me" thing or when their opinion was so strong against mine and even trying to discuss with them was unable because they never listened. 
I believe we have to be stronger then just to unlike someone, cancel the friendship or block them, just because they have a different opinion or write in the same way we do. I think you have to stand, what you do by yourself. Sadly many just talk but never do the walk. But most sadly it is, when I read afterwards a line which is not really true to the facts what had happen. To many then play the big victim role and folks this is nearly never the case. So when I see this happening at friends I think sad about them and wonder- how to talk to them about this? 
I like them, love them and have realised that Facebook shows our true self more then we are mostly aware of. That's why I don't post everything. I think mostly first before I send out a message. 
Censuring myself or is it protection? I call it protection and a very pragmatic way of dealing with the Internet.
 
But the question remains. Why are so many acting this way? Have we forgotten how to talk to each other? Has the Internet changed us to less empathic people? Or have many never learned this? Shouldn't they teach these things at school?
Better start at home I say. Start reflecting yourself and the way you react. Watch yourself talking and if you have many time the feeling of things on Facebook are going wrong then look deeper inside you, because it's you who attract those reactions. 

Are you suggesting people are mean, bad and never want you do good? Are you thinking no one loves you truly and you are the sadest person in the universe? Are you expecting to fast the baddest in an answere from another man, because this seems to be often the case when I read on Facebook. And on the other side are you trying much to get candy and "likes" from others? Are you trying to get compliments often?
Well then here we are- those are negative vibrations and so does it come, that we hear the talk of the law of attraction---> your wish is my command. 
 
So before you defriend and block, read again, breath, actually -LISTEN- think the best of the other person and then react. Sometimes you just said it all wrong, but meant it a different way. Sometimes you just post something without your own commend but be aware- people take this as your opinion, as everything you post is on Facebook an opinion! 

If there is someone who tells you that your post kills itself because of wrong facts, then understand this: it's not to harm you, it's not to make you personal ill, it's not the meaning your opinion is wrong, it is just the saying that you did post something which contains some failure in it. 
Then the best way to react would be to say... thanks I look it up.. oh your right- but I just want to show with this and that.. maybe I should have better wrote this first, but thanks anyway.. or you deside it's better to take the post away... 
Because stand for what you post!  No matter what- people will take you for this! 
Not because they want you bad. It is just they assume you mean it that way, because you posted it.
And if you do not want a discussion´- so tell it, cut it off.... no one will treat you for that. No one can, even though some will try, but is this your Problem? No!
 
So here starts the world peace. In our mind and acting...
 
As always..
 
LOVE & LIGHT