Donnerstag, 16. Oktober 2014

Tagebuch eines Wombat/ Diary of a Wombat


Wombats sind doch wunderbare Tiere, wenn man sie einmal gesehen hat. Diese Mischung aus Hamster, Meerschweinchen und Maulwurf- nur etwas grösser und vor allem viel langsamer.
Wombats sind recht ruhige und entspannte Zeitgenossen und leben im Grunde recht gemählich. 
Das der Mensch sich immer mehr in deren Lebenbereich drängt dürfte nicht überraschen. 
Genau dies alles nimmt nun das Kinderbuch, was selbstredend auch für Erwachsene gut ist, nicht nur unter die Lupe, sondern auch auf's Korn. Mit viel Liebe und vor allem einem Augenzwinkern ist dieses Buch geschrieben und wunderbar illustriert. 
Wie es oft zurzeit für diese Art der Bücher typisch ist, gibt es sie im Grossformat, aber wer es lieber in einem ganz kleinem Format haben möchte, sozusagen als kleines Beigeschenk, der kann dies auch im Kleinem erwerben. 
Mittlerweile gibt es sogar eine Fortsetzung, jedoch empfehle ich eher das erste Buch zu nehmen und es zu geniessen, beim Kaffee, am Morgen, am Wochenende oder eben vor dem zu Bett gehen.
 
"Tagebuch eines Wombats" von 
Jacky French and Bruce Whatley (im Gerstenberg Verlag erschienen)
 
Wombats are very wonderful animals if you have seen them once. The mix of a hamster, guinea pigs and a mole - just a bit bigger and more slowly.
Wombats tend to be more the quite and relxed companion and actually they are living a very comfy live.
That mankind is more and more to conquer the living places of Wombats does not really wonder. But exactly this is taken up in a book for children and a story about a Wombat is told with a twinkle of an eye and a very warm humo(u)r. The illustration to that story are wonderful and joyful made. 
Like it often used to be for these kind of books you can get them in a big way but also if you prefer it, as a small book- like as a gift for a big boy.
Meanwhile there is also another story but I recommemd to take this book first and enjoy it, with a coffee, in the morning, in the weekend or just before you hoo to bed.
 
"Diary of a Wombat" by Jacky French and Bruce Whatley

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Mit Demenz bist du krank!?


Heute mal ein weiteres Thema, das ich aus meiner Arbeit bestens kenne.
Demenz und auch Alzheimer. Beides sind herausfordernde Zustände, jedoch nicht das Gleiche oder Selbe. Unter dem Begriff der Demenz verbirgt sich eine Anzahl von Erkrankungen des Gehirns, die alle die Gemeinsamkeit haben, das es sich um Verluste der Speicherfähigkeit von Informationen betrifft. Dies kann einzelne Bereiche des Gehirns betreffen oder mehrere. 
So können Betroffene sich vielleicht Zahlen nicht mehr merken, oder eine Fremdsprache nicht mehr abrufen. Es kann aber auch sein, das vergessen wurde, wie man sich bewegen, oder essen soll. Während beim Allzheimer ein stetiger und allmählicher Abbau aller Bereiche vorzufinden ist. Alzheimer ist dadurch gekennzeichnet, sich nur in eine Richtung zu entwickeln. In die des Vergessens. 
Bei der Demenz ist kaum vorherzusagen, wie sich diese entwickelt. So kann sich der Zustand stetig verschlechtern, aber auch wieder für kurze Zeit verbessern. Es kann allmählich ein Abbau stattfinden oder es findet nur einmal einer statt und dann verbleibt die Person auf dem Niveau. Sowohl für Betroffene als auch Angehörige ist diese Realität oftmals schwer zu meistern. Denjenigen den es trifft kann es aus der Bahn werfen, sprichwörtlich. Ein Teil verschweigt es vor sich selber, bis es nicht mehr geht. Viele Kompensieren ihre Verluste sehr geschickt und sehr lange. Manche verändern sich im Wesen teils zu sehr unsympathischen Typen. Manch einer wird gar aggressiv, weil er nicht fassen kann was er meint zu wissen. Bedenkt man das viele sehr wohl mitbekommen, das ihr Gehirn nicht mehr tut was es bisher konnte. Es gibt auch viele die es nicht merken oder merken wollen und bis zum eisernen Ende beteuern, das sie geistig fit sind. Nun wird meist erst einmal mit Medizin reagiert und die Diagnose gestellt, mal mehr mal weniger feinfühlig. Oft landen, ja man muss es so nennen, die Betroffenen im Heim. Viele Heime sind personell nicht wirklich darauf ausgelegt und vor allem viele Pflegekräfte vergessen womit sie es zu tun haben, aber auch viele Angehörigen überschätzen ihr Können und die Kraft die es kostet, einen Betroffenen alleine zu betreuen daheim. 
Oftmals ist es einfacher als man denkt aber warum ist es überhaupt so schwer, der ganze Umgang? 
Hier setze ich mal eine provokative Behauptung an. 
Nicht der Begriff der Demenz ist problematisch oder das jemand die Diagnose Alzheimer bekommt- wo wir bis heute nur einen Bruchteil der Ursachen kennen- nein, ich sehe es in der Tatsache, das alle Formen der kognitiven, also der geistigen Einschränkung in diesem Bereich als Erkrankungen angesehen werden. Ich denke, statt diese Menschen als Krank anzusehen, was zum aggieren führt, sollte man es als einen Prozess betrachten, der einem Abschiednehmen gleicht, was zum begleiten führt. Die Menschen nehmen  bewusst, gewollt oder unbewusst Abschied vom Leben, so wie es war. Das ist ein Lernprozess. Betrachten wir es als Anghörige und Pflegepersonal auch aus dieser Perspektive, so lernen wir leichter damit umzugehen und nehmen auch bewusster Abschied. Ein langer Abschied zuweilen, aber eine wunderbare Chance. 
Sehen wir es von dieser Warte aus an, hören wir auf zu aggieren und reagieren statt dessen auf den Menschen und seiner Situation. Wir holen ihn dann dort ab, wo er gerade steht, anstatt ihn zu therapieren und an seinen eigentlichen Bedürfnissen vorbei zu gehen. 
Das ist nämlich, was immer und immer wieder passiert. 
Das ist was soviel Kraft kostet, diesen kranken Menschen zu behandeln, wo es nichts zu behandeln gibt. Ja, ich bin mir bewusst, das es Medikamente gibt,  die den Prozess hinauszögern können, wenn man sie sehr, sehr früh einsetzt. Ja, es sind auch junge Menschen betroffen, wo man bis heute nicht wirklich weiss, warum. 
Jedoch kann ich sagen, das viele im Alter nicht von ungefähr in das Vergessen geraten. Nicht nur unsere Ernährung und Lebensweise sorgt für diese Entwicklung, sondern auch, wen wir im Alter um uns herum haben. Wer alleine lebt, dem fehlt das geistige Austauschprogramm und wer im Heim mit klarem Kopf hineinkommt, wandern dennoch fast immer im Vergessen hinaus. Das kann aber nicht wirklich verwundern, wenn man seinen letzten Lebensabschnitt an einem Ort verbringen muss, das niemals ein Heim sein wird.  
Darum, sehen wir es als Abschied nehmen vom Leben, können wir den Menschen die Freiheit lassen so zu sein, wie sie sind und es gibt Projekte und Demenzhäuser, die genau das machen. Auf den Menschen reagieren, wann auch immer, wie auch immer und wo auch immer er steht. Dann ist die Pflege einfacher, der Umgang leichter und auch daheim würde man aufhören immer Angst zu haben und statt wie ein Hubschrauber über allem zu kreisen, dem Leben vertrauen und zum Beispiel die Mama eben drausen tanzen lassen wie ihr grade ist. Denn diese Betroffenen werden sehr häufig zu Kindern und bei denen reagieren wir auch statt zu aggieren, zu bestimmen oder nur zu fordern und zu verbieten. Am glücklichsten sind doch alle, wenn man einfach schaut, wo man steht. Kurzum, wenn wir aufhören Demenz in all ihren Formen und Alzheimer als blose Erkrankung zu sehen und statt dessen es mehr als einen Schritt im Prozess des Lebens, des Abschiedes nehmen, dann glaube ich, wird der Umgang miteinander wieder  menschenwürdiger werden, denn die Menschenwürde steht auch diesen Menschen zu.
Nicht zu vergessen das die Wahrnehmung als Krankheit oft den Menschen scheinbar die Freiheit gibt die Betroffenen ständig zu mahnen, ihnen Vorschriften zu machen, zu erklären was sie dürfen und was nicht, denn sie seien zwar krank, aber hätten sich doch gefälligst an die gesellschaftlichen Konventionen und Regeln zu halten. Gerade aber das können oder wollen diese aber nicht. Es wird den Betroffen damit die Vollwertigkeit als Mensch genommen. Krank ist gleich unvollständig und hat kein Recht auf eigene Meinung und Lebensgestaltung. 
Deswegen plädiere ich für das Umdenken und sage, es ist ein Teil des Lebensprozesses im Rahmen des Abschieds vom Leben selbst.

Licht & Liebe

Montag, 13. Oktober 2014

Let's talk about Cancer


Let's talk about cancer as it is the month of breast cancer. 
Breast cancer is one of the most cancer forms at women, but men can get it too. 
Well, today we gotta talk about more then breast cancer, because cancer is one of the most common diseases we know in the western world. It is seldom that you won't know someone who has it or had it, no matter how lucky they were in the end. 
Cancer is also called the king of all diseases. This meaning is to take for a much bigger picture you should have when you talk about this illness. The bigger picture includes the pharmacy, the doctors, the family, the economic, the image one gets and so on... For many people cancer is hell and one of the worst things in life and for others this is pure joy and happiness. It is therefore clear that the happy part is more to find on the science side and the pharmacy industry. The big "C" is almost mad of fear. Fear is leading the information the most gets about cancer. Fear is what most have when they think about it. We fear to get it, to have it and to die from it. This is a politic the pharamcy has driven very well the last 50 till 60 years. It helps to rais mony, it helps to make people make speeding up in their decisions as this means mostly that they don't take the time to think about what is the best treatment to their own cancer form. Fear leads also to the point that most ignore as long as they can the danger some things include. In our everyday live we are used to many things and we know much more often that we should better not ignore when something is bad for our health. Starting with our food, then go on with our drugs, but then again all the chemical things we surround us with, all the dangerous stuff in the earth or nearby or at work. 
In that case isn't it interessting that the pharmaceutical industry and politic has easy to connect things to cancer but when it comes to pay for it, then they try everything to tell us, that it was not because of them and the way they treated us. 
But how can this fight be so heard to get justice? It is just because we don't really kow everything about the reason why we get cancer and why not. Most of us surely know that smoking can lead to cancer, even snus -the scandinavian version of taking tabac-. Mostly we don't like to think that it is more then that. Because it is also what you eat, how you work and liv, how you think, what you drink and what your gene tells you. But surely we have to discover a lot more. So money is needed they say and I say I am not that sure for the med is expencive and the pharmaceutical lobby has got more then much money to fight cancer but wait, after all the years their must be some success and there is but not that much as it could be although it should be because if you start searching the internet and going deeper into the world of cancer you will discover that many treats are hidden. Meaning, we could help more and better if the pharmaceutical industry and the doctors would not prefer money. Sadly this is very true as I hear and see it again and again and here we come back to just breast cancer. 
Oh what the doctor will tell you can be much you have to go through but do you need it? 
Here we are! Far to less people ask an other doctor for advise. Far to many ask a thirth one. But you should and of course never tell them what the other said. You should and will be therfore surprised how different the advises are. It actually does not need to be a most radical cure. It can be saver, better, smaller. Including the alternative medicine. Actually science shows since years that one treatment in time after the next is better then all together. Mostly and operation will be part of it when it is about breast cancer. Then comes the well know chemo but some may tell you that a radiotherapy must be done to which is as far as I know since the '90tees not helping more or making it better. 
As for the other cancer forms it should be clear said that an operation is not always the best way or the only opinion. But be sure if you feel like that, take a look at the alternative medicine too. Not as the only cure but as something to strongen your body. A mix of both, the western way and eastern way of cure is mostly to recommend. Because a therapy is always a fight, a heavy thing and you need something which helps your body and soul to recover. Here the "alternative" medicine is very helpful as it also includes meditation and other simple tings. Give it a try if you can.
Now I am pretty sure you will be confused. That is o.k. and the leading rule in cancer is above all: take your time to get to know the treats and then decide from inside yourself, from your heart, yes shut the mind and feel. This way it is always the right one and no one can tell you better then you yourself. Whatever way you choose, no one has the right to blame you for something. And as for the reason why you've got it is the best advise to let this go and wonder where you've got it because the part of the body which got it says something about the theme you should work with. And yes after all the helping hands you will get, you can help yourself most by being positive and find things to laugh about and work with yourself- work it out -meaning this: look at yourself, what are the so called weak parts and actions, your fears and so on... change the attitude and the way you look on things and after all take your time. You may feel god after the first therapy and your body may seems alright again, your soul will mostly need a longer time and actually your body too. No one can say how long you should take your time to recover but as I experienced far to often, many go back to work and doing things to early. 
And there is another thing. Life does not necessarily change in a big way. Mostly it will go on as before and therefore it is important to keep going on with the things you want and need to change. This can take more time then you ever thought of. 
But how to avoid getting cancer? Can you avoid it. Can you take the walk around it and stay healthy? Actually there is no guaranty. But you can try to live healthy and remember what you have learned and read, but also you can go to all the checkups. And take a look at yourself once in a while. Touch your breast and feel after changes. Test your armpits and feel your lymph. Have they become bigger, harder? Test your testicle while you shower. Do you feel something different as before? Know that cancer is typical here for young men and you don't have to be 40 or 50 or older.  Go to the Colonoscopy and  watch your hole skin top to bottom. Let friends help you to check your back if you can't watch it self. 
You see, there are many things you can do and hope of course is never wrong and always to remember to liv your life as much the way you want it. 
Life is not about how long you live, it is about what you do and the way you do.
Because after all no cancer form has really an age limit. 
With this I leave you to a new week and bless you and send you all my-->

LOVE & LIGHT

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Respektloses Pflegepersonal!? Eine Antwort.


In den letzten Tagen ist wieder einmal ein Video aufgetaucht, was unsagbare Zustände in der Altenpflege zeigte. Genauer, hier handelte es sich um Personal, das respektlos mit den Betroffenen umging. Die Unfassbarkeit dieser Handlungen ist in vielen Kommentaren zu Wort gekommen und auch die Angst, die viele nun umtreibt, einmal selbst so etwas erleben zu müssen oder das ihre Eltern dies durchstehen sollen.
Das es gerade in der Altenpflege teils gravierende Mängel gibt ist seit Jahren bekannt, jedoch gibt die Presse ein sehr einseitiges Bild ab, was es mit der Wirklichkeit auf sich hat.

Unbestreitbar ist, das sich die allgemeine Lage zusehends verschlechtert.
Wer aber trägt nun die Schuld an dieser Entwicklung?
Viele sind sich einig, es ist die Politik und gelegentlich wird auch von den Eigentümern der Heime gesprochen. 
Stimmt das so? Und sind nur diese schuld?
Schauen wir uns das einmal etwas genauer an. 
Die Politik, genauer die Gesundheitspolitik hat sich tatsächlich bisher nicht wirklich im Sinne des Verbrauchers entwickelt. Die gesetzlichen Regelungen sind kaum verändert worden, ja gelegentlich nur etwas verschärft worden- jedoch nur im Bereich der Kontrollen, nichts aber wurde gemacht um Ursachen zu bekämpfen, zu mindern, die Vorraussetzungen für eine bessere Pflege zu schaffen. Hohle Worte bisher auch von der Bundeskanzlerin, die zwar respektvoll von der Pflege spricht, aber nicht zugeben mag, das viele Verschlechterungen gerade aus ihrer Feder stammen. Die Gesundheitsreform ist unter mit ihr zusammen geschaffen worden. Der anfänglichen Verbesserung finanziell ist ein Umbruch in das volle Gegenteil entsprungen. Der Konkurrenzkampf wurde erhöht und die Privatisierung gefördert. Zwangsläufig, aufgrund neuer Regelungen auch in der Bezahlung der Leistungen. 
Und wo wir schon beim Geld sind, so haben die letzten Gesundheitsminister alles andere dafür getan, die Probleme der Kassen zu Gunsten und im Sinne des Bürgers zu regeln. Ganz im Gegenteil wurde bisher, entgegen der Wahlversprechen, immer wieder die Zuzahlung des Steuerzahlers erhöht. Statt die Pflegekassen zu reformieren, vielleicht gar mit etwas Anderem zu ersetzen, da der Aufbau der Pflegekassen von Anfang an falsch konzipiert war, drückt man sich bisher davor und setzt auf mehr Einnahmen vom kleinen Mann. 
Nun arbeitet die Politik mit Verbänden zusammen, wie zum Beispiel Verdi und dem Medizinischem Kontrolldienst der Krankenkassen. 
Verdi hat es aber leider bisher nicht geschafft, die Politik auf seine Seite zu holen und die Arbeitgeber und Eigentümer davon zu überzeugen, das es auch einen anderen Weg in der Zukunft geben kann. Ausserdem kämpft Verdi fast ausschliesslich für die Krankenhäuser und lässt Heime und Hauskrankenpflegen links liegen. Zudem haben es die Arbeitgeber in der Altenpflege erfolgreich verstanden dem Personal genug Angst zu machen, sich über Verdi zu engagieren und einen Betriebsrat gründen zu können. Der Betriebsrat, klug umgesetzt und besetzt, kann eine grosse Hilfe für alle Beteiligten sein, wird aber zunehmend nur als Gegner aufgefasst und stark bekämpft. Viele Kollegen wissen nicht einmal, wie sie ohne Probleme an Verdi und einer Gründung eines eigenen Betriebsrates kommen. Dabei ist dies durchaus recht einfach. Grundsätzlich. Nun gibt es aber noch mehr Gewerkschaften und Vereine, jedoch ist deren Zusammenarbeit äusserst schwierig, da vor allem alleine statt zusammen gearbeitet wird. Gleiche Ziele aber grosses Misstrauen untereinander und vor allem verschiedene Auffassungen, wie der Arbeitskampf ausgeführt werden sollte. Hier spielt das Gelernte eine grosse Rolle, denn gerade dem Pflegepersonal ist oftmals eingeimpft, dass der Betroffene nicht unter dem Arbeitskampf leiden darf. Jedoch vergessen viele, dass dies genau das Druckmittel ist, was sie haben und einsetzten müssen. Streiks müssen für den Arbeitgeber weh tun und vor allem für die Politik. Doch  hier zeigt sich, das die Pressearbeit für derlei Aktionen ein Stiefkind ist, statt sie intelligent zu nutzen, als Medium für Personal und Betroffenen. 
Aber dazu später mehr. 
Die Kontrollinstanzen, eigentlich sollten es tatsächlich Mehrere sein, jedoch hat der MDK- Medizinische Kontrolldienst der Krankenkassen- es blendend verstanden sich so stark zu positionieren, das Andere fast keine Chance haben sich zu profilieren. Diese Instanzen sollen die Pflege sichern laut Auftrag. Sie haben, und tun das noch immer, schwarze Schafe entblößt und sorgen für Bereinigung auf dem Markt. Jedoch deren Ergebnisse sind nicht nur fraglich in ihrem Nutzen, sie verfälschen gar das Bild was sie abgeben sollten und zeigen eines, das zur Bewertung und Qualitätssicherung nichts taugt. 
Wie die Pflege tatsächlich ausgeführt wird weist sie nicht nach, nur was dokumentiert wird und ob gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Gelegentlich ist sie hier tatsächlich ein Ratgeber und lässt den Verbraucher verstehen, warum es welche Regelung gibt, denn es sind durchaus etliche Bestimmungen, die tatsächlich Sinn machen, dabei. 
Jedoch ist das nicht alles was sie tut. Sie bestimmt auch, wie pflegeaufwändig jemand ist und da scheiden sich die Geister, denn der berechnete Aufwand stimmt zu grossen Teilen gar nicht mit dem tatsächlichem Aufwand überein. Das hat schlicht damit zu tun, das Fachfremde einen Wert errechnen, der am gesunden Menschen erprobt wurde und mit dem Kranken und Schwachen nichts gemein hat. 
Eine Einschätzung des Pflegaufwandes macht grundsätzlich Sinn, aber sie ist bei uns in Deutschland an Geld gekoppelt und an bürokratischen Aufwand, der sich fern der Bedürfnisse bewegt. Entstanden ist dieses Bewertungssystem durch die Pflegekassen, da sie der Hauptgeldgeber sind für Pflegebedürftige. Leider wurde bis heute die Alterspyramide nicht beachtet und so ist dieses System zum Scheitern verurteilt. 
Da zudem nun dadurch mehr denn je Geld gespart werden muss sind die Angaben nicht nur strenger geworden, sondern auch viele Prüfer gezwungen sich streng nach Protokoll zu verhalten, zudem sie einem Erfolgsdruck ausgesetzt sind, da die meisten Prüfer nicht angestellt sind, sondern auf Vertragsbasis arbeiten. Auch ist die Prüfungszeit offiziell ausreichend, jedoch in der Realität oft anders umgesetzt, da der Prüfer sonst zu wenig verdient. Oftmals erlebt man dadurch, das Einspruch erhoben werden muss, was aber Zeit kostet und vor allem Geld, das nicht eingenommen werden kann. Angesicht dieser Realität muss man dem Staat völliges Versagen attestieren, seinen Bürgern das Gleichheits/recht/gesetzt zu garantieren und vor allem die Menschenwürde.
Leider sind dies aber nicht alle Schuldigen im Spiel. 
Pflegeheime sind Profitorientiert ausgerichtet. Die eigentlichen Eigentümer sind oft nicht bekannt oder so sehr im Hintergrund, das hier kaum eingewirkt werden kann. Oft ist die Organisationsstruktur von Unternehmen so geregelt, das zugleich Verlust und Gewinn gemacht werden kann.
Scheinbar ein Paradox doch in der Realität durchaus sehr gut ausführbar. Sprich, die Basis verdient das Geld und bei Ketten wird es auf alle Häuser/Heime verteilt und vor allem erst einmal nach oben. Gewinne eines Hauses gehen nicht unbedingt an das Haus selbst zurück. Häufig befinden sich die Unternehmer an der Börse und so muss Gewinn gemacht werden und zwar nach oben hin. Dies ist aber immer öfter kaum umzusetzen, weshalb bei den grössten Ausgabeblöcken gespart wird. Dem Personal und der Instandhaltung. 
Heimleiter versuchen hier oftmals einen Spagat. Sie brauchen gutes Personal, das aber gut bezahlt sein will und müssen zugleich schauen, das sich ihre Pflege lohnt und dazu braucht es möglichst pflegeaufwändige Menschen, die von der gleichen Anzahl Personal betreut werden sollen, wie wenn es für nur leichte Pflege währe. Fakt ist, dass die Vorschriften der Krankenkassen und Pflegeversicherungen vor allem wenig Fachpersonal vorschreiben, aber immer mehr fordern, gerade auch im Nachweis der Arbeit. Die Arbeitsbelastung der Fachkräfte ist daher oft sehr hoch und auch ihre Verantwortung. Zumal sich viele zusätzlich an der allgemeinen Pflege beteiligen müssen, wozu sie eigentlich keine Zeit haben.
Das hat dazu geführt das es einen Fachkräftemangel gibt. Denn der Lohn ist erschreckend gering für die Leistungen. Alles aber hängt auch von einer Heimleitung ab, die zusammen mit einer Pflegeleitung es versteht, ein Haus wirtschaftlich und sinnvoll zu planen und zu gestalten. Leider werden Pflegeleitungen noch mehr ausgenutzt und so ist aus einem aktraktivem Berufsziel ein Horrorjob geworden. An ihnen fehlt es daher noch mehr. 
Die Lage ist aber auch dem Pflegepersonal selbst zuzuschreiben. Zu lange haben sie nichts gesagt. Zu lange haben sie nicht aufbegehrt. Zu lange wurde alles stilschweigend mitgemacht. Zu lange unkritisch die eigene Haltung gesehen. Zu lange haben sich die Meisten nur als Opfer betrachtet. Zu lange haben sie sich nur passiv gewehrt oder am falschen Manne. Sie haben die Familien leiden lassen. Sie haben die Betroffenen leiden lassen. Sie haben sich abgestumpft und den eigenen Respekt verloren- vor sich selber und vor Anderen. Sie haben es sich all zu oft bequem in ihrer Lage gemacht und zu oft selbst mit dem schlechtesten Gehalt noch gearbeitet. Sie haben ihre Rechte zu selten eingefordert und sich fast nie um das Erwerben des Wissens darüber gekümmert. Sie haben zu lange stillschweigend zugeschaut, wie Kollegen Alkoholiker wurden, Tablettensüchtig wurden, Selbstmord begingen oder sich körperlich kaputt gearbeitet haben. Sie haben zu lange weggeschaut, wenn einer Unrecht tat, wenn verbale Aggression ausgetragen wurde und wenn die Grenzen überschritten wurden. Sie haben zu lange sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz geduldet, auch vor allem von den Betroffenen, ihren alten Menschen und deren Angehörigen. Sie haben sich viel zu lange gegenseitig das Leben schwer gemacht, aus Angst vor sich selber. Sie beginnen erst jetzt sich ihrer eigenen Verantwortung bewusst zu werden, was Menschlichkeit und Menschenwürde ist- die Eigene und die der Anderen. Sie beginnen zu verstehen, das sie Forderungen laut und ohne Rücksicht stellen müssen und das sie aufhören müssen sich zu entschuldigen, für etwas das sie nicht verursacht haben. Sie begreifen so langsam, das auch die Betroffenen eine Mitschuld an der Lage tragen, denn die Vorstellungen was heute Pflege sein soll ist oft falsch und nicht erfüllbar. Zudem haben wir alle in den die letzten 30 bis 40 Jahre versäumt ernsthaft den Bedingungen etwas entgegen zu setzten. Ja, wir tragen alle eine Mitschuld. 
So muss ein Jeder sich also selbst einmal im Spiegel betrachten und eingestehen, er hat bisher versagt.
Zuletzt sei noch einmal die Presse erwähnt, die es uns bisher kaum ermöglicht, ein positives Bild zu sehen für die Zukunft, denn negative Schlagzeilen sind einfach zu schön. 
Ironie beiseite, wir haben hier viele Gründe, das hauptsächlich viel Lobbyistenarbeit dahinter steckt. 
Was kann man dagegen tun? Nun, es müssen die Probleme klar bezeichnet werden, aber auch all die positiven Entwicklungen die es gibt. Häuser die wunderbar funktionieren, Menschen die sich einsetzen und die Pflege wirklich wieder zu einem schönen Job werden lassen und natürlich gibt es Heime und ähnliches, wo ein Mensch einen doch recht wunderbaren Lebensabend verbringen kann und das nicht nur wenn man reich ist. Die Drei- Klassen- Medizin, die wir immer mehr haben, ist sicher in naher Zukunft etwas, das man deutlich zugeben und benennen muss, jedoch gibt es Alternativen. 
Aber wir müssen auch endlich selber an die Presse heran gehen, Ihnen das geben was uns nütz und hilft. 
Nennen wir das Kind öffentlich beim Namen und zeigen Möglichkeiten auf. Heime müssen sich endlich mehr Gedanken um ihre eigene Pressearbeit machen. Webseiten sollten durchforstet werden und auch die eigene Aussendarstellung beobachtet, gegebenenfalls korrigiert werden. Kritik muss konstruktiv begegnet werden und das Personal muss sowohl Positives, als auch Unbeliebtes weitergeben können.  Pflegekräfte sollten sich zudem glaubhaft darstellen können und positionieren und auch Streiks gemeinsam durchführen können. 
Dieses Druckmittel ist legitim und notwendig. 
Nur so kann der Überlastung und Abstumpfung des Personals und der Respektlosigkeit gegenüber Betroffenen entgegengewirkt werden. Nur so werden wir Richtung Verbesserung gehen können.
Alles das zeigt, wie komplex das Thema ist und wie wichtig eine ernsthafte Auseinandersetzung und Bearbeitung ist.

Mit diesen Gedanken verbleibe ich und wünsche allen ganz viel Licht & Liebe

Dienstag, 7. Oktober 2014

The genetic of our culture we've been grown from...

When you try to live in another country you will come one day to the point where you realize how deep the culture you have lived with most of your life will affect your stay in the new country.
It is a background you will be more aware then ever and in the same time many question are popping up into your mind. 
Starting maybe with the fact that you may take a walk around in your new country and try to discover new places and so you find things they made to remind people of their past and history of this land. As all countries nowadays are made of all the people who came across the ocean, people who rode across the other countries to get in touch to you. 
What would we be if we never met each other that way in the past. We exchanged food, lifestyle and knowledge. 



Expect those reminder on strange places as this is often the case, even here in Gothenburg you'll find those things when you walk and try to look an other way as you used to. 
So I found evidence of the asian contact Swedish people had somewhere between the streets. Yes not saw them when I walked by a several times but then, it was discovered. 
Of course you maybe then start to wonder how people can hate other people, strangers or refugees. 
It's those looking with a blind eye that makes it possible. 
And many do not take the opportunity to discover other countries to their heart when they make their holiday there. Sadly, far to many prefer to stay blind to all that could be because they have somehow in mind all they need is all they already have and they will get whatever they want and so there is no need for more but that they always could be wrong does not come to mind. 
Anyway, when you start to go a new way you will come to the point where you ask yourself not only to see the difference between the old and new or to see what could be possible. You start to wonder what of all the different things may fit you and with which you may never come to make peace as some things can be compromise but sometimes you won't. It actually does not matter why, as it is often just a feeling and then the mind who declares the reason why. For other people it may not be logical but when does have feelings inside you have to do with logic. 
The trouble is, that if you are a man of mind you will get confused for a short or longer time and it won't be easier when you get back to your old home and then again come back to your new place. 
That is what I experience now, the different feelings of all good and bad here and back. The awareness of what I can and want to deal with and what not. The discovering that even known that I am living just now in Sweden it just came to my inner place that when I came back the other night that I had the strange feeling of being in a book, being in another country. Already realized that living in a nice and clean town, as Gothenburg is very nice and clean, it seems to me to clean, to quite and then I wonder... has the genetic of my hometown Berlin become that much part of myself that I feel less comfort with such a place like this here in Sweden? Because that is what will come to your mind. The places you're crown will make it into your flesh and the way you lived your live back then too. 
Wonder then how a refugee must felt as they are not here because they wanted, more that they needed to flee. How must this feel for them. Better being on a modern place? Maybe it is not. 
Also being in a foreign place makes you aware of what you like and what not, because it is always easy to make the mind stray but in new places you have no other choice then take this path and decide if you care, if you like and if not what to do and how to react. 
This is much what I do now.
And just now leaving my old flat and now living in a rented room is a compromise I do as I always lived alone, but as this is not for all time, but nevertheless leaving my flat feels good as it was planed so and so. 



Travel the world and living on other places as the one you know may give you the feeling of being lonely or and then being free, may give you the idea of what could be but most of all, after you felt all this it will most likely make you wonder where home is and where you will be in the next year as you may realize that you've changed from a man who believed that there is only one place of happiness and future to a man of the world and maybe you will become one of those who will live on different places all their live. 
I know some of them and I for sure know I won't crow old in Sweden, as I realized that I want to discover more and more. 
But so it is important for you to make friends all over the world who can not only help but teach you and give you strength just by being there. Then you maybe will also- like I - discover that you will survive somehow, even know your mother and father will not feel the same sure as you, as parents used not to do- how open they may be. 
Smile about that, that's the right way. 
Also many of you will feel that money is really not everything that matters to stay or to go. It is the way you feel how you want to liv your live. Thought as a single it is surely different to be in places no matter where there are. 
But no matter what you do.. all comes to clear and in the end every step you do is right, thought it may not always feel like this, but it will led you to the place you have to be and mistakes are just things to learn from, challenges to take and to remember to take the word problem out of it will help you a big deal because then you will always be able to stop and do it different. How can you not win that way. And with that positive thought I will leave you for now... enjoy the autum/ fall.




Love & Light